Switch to iPhone

Apple rührt verstärkt die Werbetrommel. Nach der iPad Kampagne und den Fotografie Tutorials überrascht das kalifornische Unternehmen mit einer neuen Serie von Werbevideos.

Im Fokus steht dabei das iPhone, oder besser gesagt dessen Plattform iOS. Apple zielt dabei auf die unzähligen Android-Benutzer und macht mit den Filmen verständlich, warum man auf das iPhone wechseln sollte.

Mir persönlich gefällt der „Privacy Spot“ am besten. Sicherlich eines der in der Öffentlichkeit am wenigsten wahrgenommenen Unterschiede beider Plattformen, die aber ganz deutlich die wahre Stärke von iOS darstellt.

 

 

Die Apple Watch spuckt Wasser

Apples neue Smartwatch, die Apple Watch Series 2 ist jetzt endlich wasserdicht geworden und verzückt die Welt darüberhinaus mit einer spaßigen Funktion: Nach dem Bad mit der Uhr kann das restliche Wasser aus dem Lautsprecherschlitz „gepustet“ werden.

Dazu muss kurz an der Krone gedreht werden und die Uhr gibt einen frequenten Ton von sich, der das Wasser förmlich aus der Uhr vibriert.

Hier das ganze in Zeitlupe …

 

 

Das perfekte iPhone Musikvideo

Eigentlich glaubt man schon alles gesehen zu haben. Mit iPads werden Zaubertricks vorgeführt. Hunderte iPhones fallen wie Dominosteine um. Bands produzieren ihren Song mit dem Smartphone. Komplette Musikvideos werden ausschließlich und professionell mit dem iPhone gefilmt.

Aber das folgende Video scheint (für mich zumindest) was Neues zu sein. Die japanische Band Lyrical School treibt das Spielchen ein bisschen weiter und bietet eine spezielle Version ihres neusten Musikvideos „RUN and RUN“ an.

Es handelt sich dabei um ein Video, welches man (nur) auf dem iPhone anschauen sollte und zwar im Portrait-Mode (also vertikal, so wie man sein iPhone normalerweise hält).

Tolle Idee … aber schaut selbst (natürlich auf dem iPhone!)

RUN and RUN [Direct Link].

 

 

Das beeindruckendste der Apple Keynote

Ja, ein sehr reißerischer Titel, ich gebe es zu. Aber bei der ganzen Unaufgeregtheit der Keynote mit sicherlich wichtigen aber dennoch eher „spröden“ Produkten bleibt ein Video in Erinnerung, welches doch am meisten beeindruckte.

Tja, ein einfacher Roboter. Ein mehr oder weniger noch in der Entwicklung befindlicher Roboter und doch ist es genau das, was man von Apple erwartet. Die Überraschung, das Neue, das Unerwartete, die geniale und doch so naheliegende Idee und dazu alles noch gewürzt mit einer gewissen Prise „Tech-Porn“, exakt danach lechzt die Fangemeinde.

Viel spannender als die eigentliche Präsentation von „Liam“ fand ich dann aber, wie viel Raum Apple dem übergreifenden Thema Umweltschutz gewährt hat. Fast 10 Minuten, einer 60-minütigen Show, die eigentlich zum Verkauf von Produkte gedacht ist. Erstaunlich viel Zeit, für ein börsenorientiertes Unternehmen, das vom Verkauf dieser Produkte lebt.

Keine Frage, die neue Ausrichtung, weg vom durchgestylten technikproduzierenden Trendunternehmen, hin zum verantwortungsbewussten Marktführer mag aufgesetzt wirken. Mich überzeugt sie aber doch. Denn der CEO selbst, Tim Cook persönlich, steht voll und ganz hinter dieser neuen Linie, oder ist besser gesagt Initiator und Triebfeder.

So überzeugend ehrlich Steve Jobs immer hinter den angebotenen Produkten stand, so ist es Tim Cook jetzt, der die neue Welt von Apple mit den Schwerpunkten „Environment, Diversity und Security“ entscheidend prägt. Und das ist „doppelt-schlau“ wie ich finde.

Zum einen macht es Apple sympathisch, die damit zeigen, dass sie mit ihrer klaren Marktpräsenz und -dominanz, als eines der reichsten Unternehmen der Welt, nicht nur auf noch mehr Profite aus sind, sondern diese Macht nutzen, Dinge einfach mal anders zu machen, weil sie es sich leisten können. In der Industrie gibt es davon nur sehr wenige positive Beispiele. Ist man mal an der Spitze, wird die Position in der Regel ausgenutzt.

Apple und vor allem Tim Cook ist dabei anders. Man versteht sich als Leader der Industrie, mit einer Art Vorbildfunktion, die vorleben, wie man es bewusst richtig macht, oder besser gesagt ansatzweise versucht bewusst richtig zu machen.

„If you want me to do things only for ROI reasons, you should get out of this stock.“ Tim Cook

Ein cleverer Schachzug, stärkt man dadurch doch seine Firmenidentität und das Image nach außen erheblich und macht es auf der anderen Seite der Konkurrenz schwer gleichzuziehen. Schwer, da sich diese Konkurrenz vor dem Problem sieht, es entweder genauso zu machen und dabei in Kauf nehmen muss Geld und Profite zu verlieren oder es lieber nicht zu tun und dann aber statt des Geldes das Gesicht gegenüber den Kunden. Und wer könnte sich das wohl im Moment besser leisten als Apple.

Ähnlich ist die Situation in Sachen „Security“. Apple lebt von ihren Produkten und nicht von den Daten, wie der Hauptkonkurrent Google. Wieder sehr clever die Marktmacht eingesetzt um sich deutchlich gegenüber dem Wettbewerber zu positionieren und gleichzeitig aus Verbrauchersicht den richtigen Weg zu gehen.

Scheitern kann dieses Vorhaben natürlich trotzdem und zwar dann, wenn die Käufer diese Unterschiede nicht deutlich genug honorieren. Bestes Beispiel, der Bio-Burger der Firma McDonalds, der erst vor kurzem grandios floppte.