Der perfekte „Augenblick“ [Update]

Werbung ist ja so ’ne Sache. Sie muss auffallen, darf aber nicht zu schrill sein; sie muss Spass machen, darf aber nicht plump wirken; sie muss im Gedächtnis bleiben, darf dabei aber nicht anstrengen und vor allem muss sie eine Kernaussage transportieren, die bei der ganzen Aktion nicht untergehen darf.

Der neuste iPhone X Spot zu Face-ID macht in meinen „Augen“ alles richtig und kommt dabei noch sehr sympathisch rüber. Aber „seht“ selbst …

[Update 23.03.2018]

Happy Birtday iPhone 

Was für eine irre Zeit im Rückblick.

Januar 2007 … Steve Jobs präsentiert das iPhone auf der Macworld. 

ab Januar 2007 … kann keine Nacht mehr ruhig schlafen

April 2007 … Steve Ballmer macht in einem Interview das iPhone und dann sich lächerlich

Juli 2007 … Launch in den USA; frage mich, ob ich eins importieren soll? Ne.

Die Presse zerreißt sich den Mund über den hohen Preis und fordert 3G und vor allem eine Tastatur … ich wiederhole … eine Tastatur!

September 2007 … ich halte es nicht mehr aus. Kaufe mir einen iPod Touch, da dieser bereits in Deutschland erhältlich ist, nur um das „iPhone ohne Mobilfunknetzwerk“ erleben zu können (zwei Monate später verkaufe ich ihn wieder)

Dezember 2007 … hatte es nicht vor, aber ein Leben ohne iPhone (Danke iPod Touch) scheint schon jetzt nicht mehr möglich zu sein. Gehe den Pakt mit dem Teufel (Telekom) ein und kaufe.

Januar 2008 … muss jedem das iPhone zeigen. Viele rümpfen die Nase. Es hagelt Kritik aus jeder Seite. Andere erkennen das wahre Potenzial. Ich bin nur noch glücklich!

Happy Birthday iPhone 📱


Das erste Bild, das ich mit meinem iPhone 2007 gemacht habe. 

Switch to iPhone

Apple rührt verstärkt die Werbetrommel. Nach der iPad Kampagne und den Fotografie Tutorials überrascht das kalifornische Unternehmen mit einer neuen Serie von Werbevideos.

Im Fokus steht dabei das iPhone, oder besser gesagt dessen Plattform iOS. Apple zielt dabei auf die unzähligen Android-Benutzer und macht mit den Filmen verständlich, warum man auf das iPhone wechseln sollte.

Mir persönlich gefällt der „Privacy Spot“ am besten. Sicherlich eines der in der Öffentlichkeit am wenigsten wahrgenommenen Unterschiede beider Plattformen, die aber ganz deutlich die wahre Stärke von iOS darstellt.

 

 

Shot by iPhone 7 Plus

While on the outside the iPhone 7 appears almost identical to its predecessors, the inside — particularly the camera — is a completely different story …

This year, there’s a bunch of new tech that impacts our iPhone 7 camera: longer battery life, waterproofing, and more, but the new tool I’m most excited about is the 2x optical zoom. It’s one of the most significant camera upgrades I can remember in a long time. 

(Austin Mann)

Wie in den Jahren zuvor veröffentlicht Austin Mann seine Erfahrungen und Eindrücke der neue iPhone Kamera. Die Aufnahmen sind während einer Expedition in Ruanda mit dem iPhone 7 Plus entstanden.

Das perfekte iPhone Musikvideo

Eigentlich glaubt man schon alles gesehen zu haben. Mit iPads werden Zaubertricks vorgeführt. Hunderte iPhones fallen wie Dominosteine um. Bands produzieren ihren Song mit dem Smartphone. Komplette Musikvideos werden ausschließlich und professionell mit dem iPhone gefilmt.

Aber das folgende Video scheint (für mich zumindest) was Neues zu sein. Die japanische Band Lyrical School treibt das Spielchen ein bisschen weiter und bietet eine spezielle Version ihres neusten Musikvideos „RUN and RUN“ an.

Es handelt sich dabei um ein Video, welches man (nur) auf dem iPhone anschauen sollte und zwar im Portrait-Mode (also vertikal, so wie man sein iPhone normalerweise hält).

Tolle Idee … aber schaut selbst (natürlich auf dem iPhone!)

RUN and RUN [Direct Link].

 

 

Der Speck muss weg!

„Der Speck muss weg!“, das aktuelle Motto vieler Menschen zum Jahreswechsel. Ein Grund mal einen genauen Blick auf eine empfehlenswerte Workout App zu werfen. Fangen wir aber mal ganz von vorne an.

Apple selbst bietet mit ihrer Apple Watch Workout App schon eine brauchbare Lösung. Wenn man aber Sport zuhause machen möchte und der Heimsport soll in diesem Artikel und der kalten Jahreszeit mal im Vordergrund stehen, dann stößt man mit der Apple Watch Workout App schnell an seine Grenzen. Kann man dort doch nur den Programmpunkt „Sonstiges“ wählen, um z. B. ein leichtes Aerobic-Training aufzuzeichnen.

Apple Watch Workout App.png

Wer eine zusätzliche Motivation für seine Übungen sucht, der muss dann schon auf das iPhone ausweichen. Dank zahlreicher Apps, wie z. B. 7 Min Workout [Affiliate Link], wird man mit Einspielerfilmchen und Sprachkommandos gut durch die einzelnen Übungen begleitet. Ausführen lässt sich die App auch über die Apple Watch, welche dann wiederum den Workout aufzeichnet. Sehr wichtig für Aktivitätskreisjunkies.

Noch einen Schritt weiter geht es dann mit dem neuen Apple TV, welches in der 4. Generation jetzt auch Apps ausführen kann. Es gibt wohl nichts besseres, als sich die Übungen, wie im Fitnessstudio durch einen Trainer präsentieren zu lassen. Mit dem iPhone- oder iPad-Display ist das zwar auch möglich, aber das perfekte Medium für diese Art von Präsentation ist und bleibt der Fernseher.

In den 80ern ist man noch selbst ins Aerobic-Studios gerannt, in den 90ern hat man sich dann schon dank Videorecorder und Trainingsvideos vor dem heimischen Fernseher bewegt. Die 2000er waren von Erfindungen wie dem Wii Balance Board geprägt, welches nicht nur zum Trainieren animierte, sondern auch die Übungen mit den Board-Sensoren überwachen und aufzeichnen konnte. Und heute?

Heute trainiert man mit dem Apple TV oder besser gesagt mit Hardware aus dem Apple-Ökosystem.

Sehr zu empfehlen ist dabei die kostenlose App ZOVA-Personal Trainer [Affiliate Link]. Eine Workout App, die es schon bei der Präsentation des Apple TVs gab. Das eigentliche Geschäftsmodell von Zova ist der Verkauf von einzelnen Übungen und monatlichen Abos, mit auf den Benutzer abgestimmten Trainingsplänen. Man muss diese Option aber nicht nutzen, findet man doch in der Basisversion schon ausreichend viele freie Übungen. Zova zeichnet sich nicht nur durch gut ausgewählte und gut in Szene gesetzte Übungen aus, sondern kann vor allem in seiner neusten Version punkten. Dank eines Updates wurde die App nun komplett in das vorhandene Apple-Hard- und Software-Ökosystem integriert. Wohl die einzige App, die im Moment so weit geht.

Zova - TV and Apple Watch

Aber jetzt mal genauer. Neben der hervorragenden Präsentation am Fernseher über das Apple TV, kann in der neusten Version nun auch eine Apple Watch angeschlossen werden. Die durchgeführten Übungen werden dabei von der Apple Watch aufgezeichnet und füllen die so begehrten Aktivitätskreise der Uhr. Darüberhinaus kann die von der Uhr gemessene Herzfrequenz wieder zurück an den Fernseher übertragen werden, so dass man die durchzuführende Übung und seine Herzfrequenz immer im Blick hat. Dazu genügt ein kleiner „Tap“ auf die Apple Watch und die aktuellsten Daten der Herzfrequenz werden auf den Fernseher übertragen. Eine tolle Lösung.

Zova - Heart Rate TV 2.jpg   Zova - Health App

Das ist aber noch nicht alles. Zova punktet auch dank einer vollständigen Health-App-Integration. Man mag ja geteilter Meinung sein, was die Apple Health App angeht. Die B-Note, also die Präsentation und die Aufbereitung der Daten, lassen ja noch immer sehr zu wünschen übrig. Schön ist aber, dass man mit der Health App einen zentralen Sammelort für alle Gesundheitsdaten hat. Zova speichert seine Informationen dort ganz vorbildlich.

Ein perfektes Zusammenspiel also von Hardware (Apple TV, Apple Watch, iPhone) und Software (iOS, watchOS, tvOS).

So sieht Zukunft aus.

Zova App

 

Zova – Personal Trainer
[Affiliate Link]

Dinge, die die Welt nicht braucht

Jede neue iPhone Generation hat kurz nach ihrem Erscheinen zu unzähligen Youtube-Videos geführt. Sei es eine Auspackzeremonie, ein Benchmark-Test oder die wohl brutalste Art und Weise der Gerätepräsentation „der Falltest“.

Es geht aber noch schlimmer. Zech Straley, ein echter Fanboy, besitzt er doch eine Sammlung aller iPhones, hatte eine ganz herausragende eher bescheuerte Idee.

Warum nicht ein Unterwassertest mit allen jemals gebauten Geräten durchführen.

Und so klebt er mit einer Heißklebepistole alle iPhones auf ein Holzbrett und übergibt diese dann dem kalten und grausamen Nass.

Wer hätte erwartet, dass die wohl akribisch geplante Aktion sich dann zu einer Farce entwickelt. Die physikalischen Gesetze des Auftriebs bereiten der Show ein jähes Ende und vermitteln umso deutlicher, wie sinnlos, nutzlos und wenig unterhaltend solche Test eigentlich sind.

Hoffen wir mal, dass hiermit der „Peak“ erreicht ist und uns solche Aktionen in Zukunft erspart bleiben.