Switch to iPhone

Apple rührt verstärkt die Werbetrommel. Nach der iPad Kampagne und den Fotografie Tutorials überrascht das kalifornische Unternehmen mit einer neuen Serie von Werbevideos.

Im Fokus steht dabei das iPhone, oder besser gesagt dessen Plattform iOS. Apple zielt dabei auf die unzähligen Android-Benutzer und macht mit den Filmen verständlich, warum man auf das iPhone wechseln sollte.

Mir persönlich gefällt der „Privacy Spot“ am besten. Sicherlich eines der in der Öffentlichkeit am wenigsten wahrgenommenen Unterschiede beider Plattformen, die aber ganz deutlich die wahre Stärke von iOS darstellt.

 

 

Mein iOS Spiel des Jahres „Gunbrick“

Würde man mich nach dem iOS Spiel des Jahres 2015 fragen, dann würde ich mich spontan  auf die typischen Kandidaten, wie Lara Croft GO [Affiliate Link] oder Monument Valley [Affiliate Link] berufen. In dieser Liga spielen natürlich auch Titel wie Bastion [Affiliate Link] oder Brothers: A Tale of Two Sons [Affiliate Link] mit, die im Grunde aber nur Umsetzungen von bereits erfolgreichen Konsolentitel sind.

Da es aber keinen Sinn macht, den hundertsten Review zu Monument Valley zu verfassen, möchte ich euch hier mein ganz persönliches “ Lieblingsspiel, welches nicht die notwendige Aufmerksamkeit bekommen hat und sich aber nicht hinter den anderen Titel verstecken muss“ ans Herz legen.

GunbrickGunbrick [Affiliate Link], ein Retro-Puzzle-Plattformer, der ganz ohne Sprungeinlagen auskommt.

 

Gunbrick spielt in einem futuristischen Setting mit fliegenden Autos, Überwachungsrobotern und Kampfdrohnen. Ein priese Blade Runner, ein Schuss Robocop und das alles in einem totalitären Staat. So düster das eigentlich Setting klingen mag, so comichaft und witzig ist das ganze dann aber umgesetzt. Eine klassische Retro-Pixeloptik mit einem Hauch abgefahrener und überdrehter Ideen kleiden dieses Spiel ganz hervorragend. Was anderes sollte man auch nicht vom Entwicklerstudio Nitrome erwarten, die kein unbeschriebenes Blatt sind, wenn es um coole Retro-Pixelgrafik geht. Haben sie doch schon durch Spiele wie Icebreaker: A Viking Voyage [Affiliate Link], 8bit Doves [Affiliate Link] und Magic Touch: Wizard for Hire [Affiliate Link] auf dieser Ebene geglänzt (alle Spiele übrigens eine Empfehlung).

Gunbrick Setting

So auch der Sound, der perfekt in diese Retro-SciFi-Kulisse passt. Leider wird zu oft bei Spieletests dem Sound und der Musik zu wenig Bedeutung geschenkt, was ich persönlich sehr schade finde. Ist doch die Musik ein ganz bedeutender Schlüssel zum Erfolg eines Spieles und nur gute Kompositionen lassen einen Spieler vollständig in die dargestellte Fantasiewelt eintauchen. Kurz gesagt, der Soundtrack ist erste Sahne.

Das herausragende an Gunbrick ist aber nicht seine exzellente Grafik und der hervorragende Sound. Gunbrick glänzt durch eine Spielmechanik, die man so in dieser Form nicht oft gesehen hat und man sich am Ende des Spieles fragt, warum eigentlich?

Gunbrick ist ein typischer Puzzle-Plattformer. Eine kleine, fast auf einen Blick übersichtliche Szene gilt es da zu meistern. Klingt simpel und einfach, ist es aber nicht immer. Und das nur, weil die Hauptkomponente eines Plattform-Puzzlers fehlt, das Springen! Bei Gunbrick bewegt sich nämlich nicht der Protagonist, sondern ein quadratischer Würfel, der sogenannte Gunbrick. Eine Art Roboterklotz in dem man sitzt und mit dem man versucht den Schergen des totalitären Staates zu entkommen. Für ein Quadrat ganz typisch, bewegt man sich nur durch ein Abrollen über dessen Ecken; so als würde man einen Spielwürfel mit den Fingern über den Tisch rollen. Zusätzlich kann man an einer Stelle des Fahrzeugs eine Kugel abfeuern, mit der man entweder Gegner und Gegenstände eliminieren kann, oder den Würfel kurzfristig in die Luft katapultiert.

Gerade aus diesem begrenzten Bewegungsapparat heraus sind manche im ersten Moment einfach erscheinende Level dann doch ziemlich schwierig zu meistern. Die im Grunde einfach erscheinende Spielmechanik wird durch ihre Kombinatorik aus rollen, katapultieren und schießen aber nie langweilig und machen das Spiel wie ich finde zu einem Dauerbrenner, den man bis zum Ende durchgespielt haben muss. Der Spielspaß kommt dabei nicht von ungefähr, haben doch Nitrome bei der Umsetzung der Würfelbewegunsmechanik hervorragende Arbeit geleistet.

Und so zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, bei der Spieleentwicklung alle Komponenten einer Plattform zu beachten und dazu zählt natürlich auch immer das Medium der Steuerung, in diesem Fall die Touch-Bedienung.

Gunbrick sollte man (am besten auf einem iPad) gespielt haben.

Nitrome Pixel PackGunbrick kann auch zusammen mit anderen Nitrome Spielen im Nitrome Pixel Pack für 4,99 Euro erworben werden [Affiliate Link]

Quick Tip: Batterieladung der Apple Watch

Mit dem Release von iOS 9 gibt es jetzt eine neu praktische Schnellansicht über die Batterieladung eurer Apple Watch.

Wenn man die Mitteilungszentrale am iPhone aufruft (von oben, über den Bildschirmrand des iPhones, nach unten streichen), wird man nun auch über den aktuellen Batteriestatus der Uhr informiert.

Batteriestatus - Mitteilungszentrale