Schulunterricht mit iPads

Könnt ihr euch noch an die Hightech-Schulräume der 80er Jahre erinnern, ausgestattet mit einem Kassettenrekorder!, hunderten Metern von Kabeln und daran endenden Kopfhörern und Mikrofonen. Dort angeschlossen waren die Schüler der Zukunft, die wie Alien-Maden am Tropf des Mutterschiffes hingen und Fremdsprachen eingetrichtert bekamen. Treffenderweise nannte man diese Einrichtungen auch Sprachlabor und tatsächlich wurde an den Schülern damals experimentiert.

Man erhofft sich dadurch einfacher und effizienter lehren und lernen zu können. Heute wissen wir alle, dass gerade bei Sprache eine direkte Kommunikation oder gar ein Auslandsaufenthalt mehr wert sind als jede zuvor eingesetzte Technik. Diese und wohl auch andere negative Erfahrungen haben dazu geführt, dass man an Schulen, oder anderen pädagogischen Einrichtungen dem Thema modener Technik wohl eher abwertend gegenüber steht.

img_3045-2

Gut kann ich mich noch an die Aufschreie der Lehrkräfte und Eltern vor 5 Jahren erinnern, als man das erste Mal mit dem Gedanken gespielt hat Tablets im Unterricht einzusetzen. Welche Auswirkungen werden diese Geräte auf die Kinder und den Unterricht haben? Eine Frage, die man sich auch bei der hessischen Lehrkräfteakademie gestellt hat und so begleitete man dort über drei Jahre das MOLE-Projekt bei dem Grundschüler iPads im Unterricht einsetzen durften.

Das Ergebnis ist durchweg positiv und so haben nicht nur die Schüler großen Gefallen am Einsatz der neuen Technik gefunden, sondern mancher Lehrer stellt sich gar die Frage:

Ich weiß gar nicht, was ich machen soll; die Kinder arbeiten ganz alleine, was habe ich denn jetzt zu tun?

Mehr zur Studie, den Ergebnissen und den unerwarteten technischen Hürden findet ihr in diesem Artikel.

Darf ich die Apple Watch im Auto benutzen?

Natürlich nicht, das steht eigentlich außer Frage. Jeder der eine Smartwatch trägt, kann bestätigen, dass ein „hantieren“ mit der Uhr vom Verkehr ablenkt. Man sollte es also lassen, genauso, wie man keine SMS Nachricht mit dem Smartphone schreiben sollte.

Muss ich die Uhr deshalb gleich ausziehen und beiseite legen? Quatsch denkt ihr? Genau das fordern aber Verkehrsexperten.

Caronline Perry, von der neuseeländischen Organisation Brake Professional, ruft in einem Bericht des New Zealand Herald dazu auf, die Uhr nicht nur nicht zu benutzen, sondern gleich ganz beiseite zu legen.

Our advice to drivers is to take them off and put them out of reach so that you aren’t tempted to use them at the wheel.

Sicherlich eine Lösung, wohl aber nicht eine, die jedem schmecken wird.

Was meint ihr dazu? Soll man die Nutzung den Fahrern selbst überlassen? Muss man reglementieren? Darf ich die Uhr überhaupt noch tragen? Muss ich vielleicht nur den Flugmodus aktivieren? Und was ist mit einer normalen Uhr, lenkt diese auch vom Straßenverkehr ab, wenn ich nur nach der Uhrzeit schaue?

Diskutiert mit in den Kommentaren.

Unnützes Wissen: Die Smartwatch-Nase

Neue Gadgets fordern neue körperliche Verhaltensweisen. Sei es der SMS-Daumen, der in den 90ern die Handsehnen strapazierte, oder der Smartphone-Nacken der Neuzeit.

Mit dabei ist jetzt die „Smartwatch-Nase“.

Eine natürliche Reaktion, wenn man die Uhr an der linken Hand trägt und in der rechten eine Kaffeetasse was anderes hat. Geht natürlich auch bei Linkshändern, nur andersrum.

Die Smartwatch Nase