Die Apple Watch spuckt Wasser

Apples neue Smartwatch, die Apple Watch Series 2 ist jetzt endlich wasserdicht geworden und verzückt die Welt darüberhinaus mit einer spaßigen Funktion: Nach dem Bad mit der Uhr kann das restliche Wasser aus dem Lautsprecherschlitz „gepustet“ werden.

Dazu muss kurz an der Krone gedreht werden und die Uhr gibt einen frequenten Ton von sich, der das Wasser förmlich aus der Uhr vibriert.

Hier das ganze in Zeitlupe …

 

 

Kurztipp: Screenshots aktivieren (watchOS 3)

Es stimmt schon, watchOS 3 macht vieles besser, leider wurden aber auch gute und nützliche Funktionen der Vergangenheit im neuen Auslieferungszustand einfach deaktiviert.

Neben Time Travel hat es nun auch die Screenshot Funktion getroffen. Der Grund dafür ist simpel; die neue Workout App hat sich die Tastenkombination „gekrallt“, die zuvor einen Screenshot ausgelöst hat. Jetzt wird durch ein gleichzeitiges Drücken auf beide Tasten der Uhr kein Bild mehr erzeugt, sondern ein laufendes Training pausiert.

Wer die Screenshots wieder aktivieren möchte, geht nach folgender Anleitung vor; jedoch muss dann in Kauf genommen werden, dass bei einem pausierten Workout auch immer ein Screenshot erstellt wird. Nicht gerade eine Apple-würdige-Lösung,  aber immer noch besser als auf Screenshots komplett verzichten zu müssen.

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Kurztipp: Time Travel wieder aktivieren (watchOS 3)

Die Time Travel Funktion auf der Apple Watch, also die Zeitreise Funktion, kann durch ein Drehen der digitalen Krone ausgelöst werden. Dabei bewegte sich das Ziffernblatt entsprechend der Richtung in die Zukunft oder in die Vergangenheit.

Eine sehr nützliche Funktion, die ich ständig benutze, um z. B. die nächsten Termine des Tages zu sehen.

Nach dem Upgrade auf watchOS 3 scheint diese Funktion verschwunden zu sein. Apple packt das Feature nicht mehr in den Auslieferungszustand.

Aber keine Sorge, man kann es wieder aktivieren. Mit der folgenden kleinen Anleitung könnt ihr den Blick in die Zukunft wieder einschalten.

Dazu müsst ihr auf eurem iPhone in die Apple Watch App gehen und bis zu den Einstellungen für eure Uhr scrollen.

Dort kann Time Travel  wieder aktiviert werden. Viel Spaß auf eurer Reise.

   

Schulunterricht mit iPads

Könnt ihr euch noch an die Hightech-Schulräume der 80er Jahre erinnern, ausgestattet mit einem Kassettenrekorder!, hunderten Metern von Kabeln und daran endenden Kopfhörern und Mikrofonen. Dort angeschlossen waren die Schüler der Zukunft, die wie Alien-Maden am Tropf des Mutterschiffes hingen und Fremdsprachen eingetrichtert bekamen. Treffenderweise nannte man diese Einrichtungen auch Sprachlabor und tatsächlich wurde an den Schülern damals experimentiert.

Man erhofft sich dadurch einfacher und effizienter lehren und lernen zu können. Heute wissen wir alle, dass gerade bei Sprache eine direkte Kommunikation oder gar ein Auslandsaufenthalt mehr wert sind als jede zuvor eingesetzte Technik. Diese und wohl auch andere negative Erfahrungen haben dazu geführt, dass man an Schulen, oder anderen pädagogischen Einrichtungen dem Thema modener Technik wohl eher abwertend gegenüber steht.

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Gut kann ich mich noch an die Aufschreie der Lehrkräfte und Eltern vor 5 Jahren erinnern, als man das erste Mal mit dem Gedanken gespielt hat Tablets im Unterricht einzusetzen. Welche Auswirkungen werden diese Geräte auf die Kinder und den Unterricht haben? Eine Frage, die man sich auch bei der hessischen Lehrkräfteakademie gestellt hat und so begleitete man dort über drei Jahre das MOLE-Projekt bei dem Grundschüler iPads im Unterricht einsetzen durften.

Das Ergebnis ist durchweg positiv und so haben nicht nur die Schüler großen Gefallen am Einsatz der neuen Technik gefunden, sondern mancher Lehrer stellt sich gar die Frage:

Ich weiß gar nicht, was ich machen soll; die Kinder arbeiten ganz alleine, was habe ich denn jetzt zu tun?

Mehr zur Studie, den Ergebnissen und den unerwarteten technischen Hürden findet ihr in diesem Artikel.

Shot by iPhone 7 Plus

While on the outside the iPhone 7 appears almost identical to its predecessors, the inside — particularly the camera — is a completely different story …

This year, there’s a bunch of new tech that impacts our iPhone 7 camera: longer battery life, waterproofing, and more, but the new tool I’m most excited about is the 2x optical zoom. It’s one of the most significant camera upgrades I can remember in a long time. 

(Austin Mann)

Wie in den Jahren zuvor veröffentlicht Austin Mann seine Erfahrungen und Eindrücke der neue iPhone Kamera. Die Aufnahmen sind während einer Expedition in Ruanda mit dem iPhone 7 Plus entstanden.

Spielempfehlung – Nightgate

„Im Jahr 2398 ist nach einem großen Krieg ein Netzwerk aus intelligenten Computern, der sogenannten Nightgate, das letzte Vermächtnis von Leben auf dem Planeten Erde.“

Dieser Einleitungssatz lässt keine Frage offen, dass es sich bei dem iOS-Titel Nightgate [Affiliate Link] um ein Spiel handelt, welches in einem dystopischen Zukunftssetting spielt. Das ist zwar richtig, beschreibt aber auf keinen Fall die im Spiel gezeigte reale Welt.

In den 70er Jahren wurden Atari 2600er Spiele mit aufwendig, liebevoll handgezeichneten Fantasiewelten beworben. Das tatsächliche Spiel, mit seiner rudimentären 8-bit Klötzchenoptik war aber so weit davon entfernt, wie Donald Trump von Mutter Theresa.

Ähnlich verhält es sich bei Nightgate, denn das dort gezeigte Universum hat mit unserer Erde, so wie wir sie kennen nichts zu tun. Kühl, abstrakt, minimalistisch zeigt sich diese Welt. Gefüllt von geometrischen Formen, die eher an einen Leistungskurs Mathematik, denn an ein Spiel erinnern. Keine guten Voraussetzungen für die Entspannung zwischendurch. Und doch kommt es ganz anders, aber dazu noch später.

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Zuerst wollen wir mal einen Blick auf die zentrale Spielmechanik werfen, die in meinen Augen bei kleinen iOS Titeln immer eine entscheidende Rolle zum Erfolg eines Smartphone-Games beiträgt. Und diese ist ehrlich gesagt ähnlich einfach und essentiell, wie das gesamte Spiel selbst. Man steuert dabei einen kleinen Punkt durch den Raum, nicht mehr und nicht weniger, als einen verdammten kleinen Punkt. Der Raum ist dabei ein universumähnliches Gebilde, welches durch geometrische Formen angereichert ist, die dem ganzen eine gehörige Tiefe und unglaubliche Weite vermitteln (empfehle das Spiel auf dem iPad).

Mit dem Finger auf dem Touchscreen und einer leichten Bewegung nach rechts, links, oben oder unten ändert man die Flugbahn des kleinen sympathischen Punktes und es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet, dass nach kurzer Eingewöhnungsphase eine tiefe Verbundenheit spürbar ist und man förmlich und sehr intuitiv durch den Raum fließt.

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Das Ziel ist es, das nächstmögliche Gate zu erreichen und damit einen kleinen Funken auf das Überleben der Erde zu sichern. Der Weg zum Gate ist gezeichnet von Zwischenstationen, einem kleinen Kreis mit einem noch kleineren Punkt in der Mitte. Diese Stationen müssen berührt und aktiviert werden, erst dann ist der Weg zum Gate frei. Zwischendurch wird man von einem weiteren Punkt zur richtigen Ausgangsposition des folgenden Levels geleitet. Freunde von „The Legend of Zelda“ werden sich unweigerlich an die kleine nervende Fee Navi erinnert fühlen.

Natürlich wird die Reise von Level zu Level anstrengender und schwieriger und so stellen sich zahlreiche unterschiedliche Gegner in den Weg, die allesamt an ihrer roten Farbe zu erkennen sind. Rotierende Skalen, wie die Lautstärkenregelung einer Stereoanlage, sich auf und ab bewegende Linien mit der Schneidkraft eines Laserschwertes, propellerartige Wesen, die mit der Intelligenz eines Marschflugkörpers einem das Leben aushauchen wollen.

Begleitet wird dieses Szenario von einem sehr gelungenen und absolut passenden Soundtrack, der nicht umsonst auch bei iTunes separat gekauft werden kann. Ich erinnere mich noch gut an das Ende der 70er-Jahre, als ich anfing mich für synthetische Musik zu interessieren. Als Jugendlicher lauschte ich im Bett liegend, mit gigantischen Mickey-Mouse-Kopfhörern, den Klängen von Jean-Michel Jarre, der mich in andere Spähren abdriften lies, bis mich ein kurzes Knarzen und Kratzen der Vinyl-Schallplatte wieder in die Realität katapultierte. Kein Wunder, dass beim Soundtrack von Nightgate der Einfluss des unumstrittenen Meisters unüberhörbar ist. Angereichert mit einer modernen Prise TRON von Daft Punk. Was will man mehr… unbedingt mit Kopfhörer spielen!

Ist es vielleicht doch nur die Musik, die mich diesem Spiel verfallen lässt?

Nein, Nightgate besticht in meinen Augen mit einem Attribut, das es nur bei sehr wenigen Spielen gibt … totale Entspannung.

Ja, ein Spiel bei dem man sich nicht gehetzt, verängstigt oder überfordert fühlt. Ein Spiel das in erster Linie entspannt. Als würde man über einem guten Mandala sitzen, der Lieblingsmusik lauschen und mit jedem Bleistiftstrich mehr und mehr im Karma der inneren Ruhe versinken.

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Nightgate (Universal 2,99 €)

Apple, die Gesundheitsfirma

Ganz unauffällig, oder wohl im Trubel der zahlreichen Apple Event Präsentationen untergegangen, hat Apple fünf neue Videos zum Thema Gesundheit veröffentlicht.

Die kleinen Spots sollen zu einer bewussteren Lebensweise animieren und natürlich nicht ganz selbstlos an die dabei unterstützenden Apple Gadget, wie die Apple Watch erinnern.

Unabhängig der Tatsache, dass es sich natürlich um reine Werbung handelt, gefällt die Machart der Spots. Apple scheint damit neue Wege zu beschreiten. Weg von dieser quälend langweiligen sterilen Hochglanzwerbung, die sich inzwischen in jedem 2. Kickstarterprojekt wiederfindet, hin zu einer sehr neuen, frischen und freundlichen Werbesprache.