Neue Apple Watch Werbespots

Erst vor kurzem wurde bekannt, dass der Werbeetat der Apple Watch in Deutschland wohl nicht viel geringer ausfällt, als der des iPhones falls man der Welt und den errechneten Zahlen von Ebiquity glauben möchte. Und schon beglückt uns Apple mit drei neuen TV-Werbespots zur ihrer Uhr.

Die erste Frage, die ich als Träger einer Apple Watch immer gestellt bekommen ist

Was kann die denn?

Leider gibt es dafür keine einfache Antwort. Das hat sich wohl auch Apple gedacht und so stellt man in den neuen TV-Spots die Welt der Apple Watch Apps in den Vordergrund.

Frei nach dem Motto „Apps at a tap“ geht es dabei um

… Musik

… Sport

… und Reise

Die Spots gefallen mir eigentlich ganz gut. Die Uhr thront dabei groß im Mittelpunkt der Werbung und zeigt unmissverständlich um was es hier eigentlich geht. Die Apps finden sich als runde „Bubbles“ um die Uhr wieder und machen über feine Animationen klar, dass sie alle ein Bestandteil dieses doch so kleinen Körpers sind. Ein Symbol für die weitreichenden Möglichkeiten, die in der Apple Watch stecken.

Einen kleinen Pferdefuß hat die Werbung aber dann doch noch. Die hier von Apple präsentierten Apps sind alle von Drittanbietern. Kein Problem, gibt es doch inzwischen auch einige gute und brauchbare darunter. Die Ladezeiten dieser nicht nativen Apps sind aber immer noch katastrophal unakzeptabel.

Hoffen wir mal, dass sich die Situation durch das neue watchOS 2 bald verbessern wird.

Quartalszahlen

Gespannt wartet die gesamte (Börsen) Welt auf die für heute angekündigten Quartalszahlen von Apple.

Im Grunde genommen ein eher langweiliges vierteljährliches Ritual, bei dem sich die Firma aus Cupertino immer wieder übertrifft; wäre da nicht eine interessante neue Gerätekategorie, die zum ersten Mal dabei sein wird … die Apple Watch.

Es bleibt also spannend, oder hat Gene Munster mal wieder (un)recht?!

Darf ich die Apple Watch im Auto benutzen?

Natürlich nicht, das steht eigentlich außer Frage. Jeder der eine Smartwatch trägt, kann bestätigen, dass ein „hantieren“ mit der Uhr vom Verkehr ablenkt. Man sollte es also lassen, genauso, wie man keine SMS Nachricht mit dem Smartphone schreiben sollte.

Muss ich die Uhr deshalb gleich ausziehen und beiseite legen? Quatsch denkt ihr? Genau das fordern aber Verkehrsexperten.

Caronline Perry, von der neuseeländischen Organisation Brake Professional, ruft in einem Bericht des New Zealand Herald dazu auf, die Uhr nicht nur nicht zu benutzen, sondern gleich ganz beiseite zu legen.

Our advice to drivers is to take them off and put them out of reach so that you aren’t tempted to use them at the wheel.

Sicherlich eine Lösung, wohl aber nicht eine, die jedem schmecken wird.

Was meint ihr dazu? Soll man die Nutzung den Fahrern selbst überlassen? Muss man reglementieren? Darf ich die Uhr überhaupt noch tragen? Muss ich vielleicht nur den Flugmodus aktivieren? Und was ist mit einer normalen Uhr, lenkt diese auch vom Straßenverkehr ab, wenn ich nur nach der Uhrzeit schaue?

Diskutiert mit in den Kommentaren.

Die Apple-Watch, ein Ladenhüter!

Die Überschrift dieses Artikels könnte aus der Boulevardpresse stammen. Solche, oder so ähnliche Schlagzeilen findet man im Moment zuhauf.

Eine gewisse Schadenfreude über das angebliche Scheitern Apples können diese Zeilen nicht verbergen. Der Platzhirsch Apple strauchelt! Alles geht zugrunde in der Post-Steve-Jobs-Ära!

Wirklich? Haben wir es hier mit knallharten Fakten zu tun, die das Ende einer Firma einleiten? Wohl eher nicht. Basieren doch alle Berichte auf nicht offizielle Zahlen. Apple schweigt sich nämlich (noch) darüber aus.

Worüber berichten also die Medien? Über Zahlen der Firma Slice-Inteligence.

Eine Firma, die sich nicht scheut einen nationalen Markt zu betrachten, nämlich den US-amerikanischen, um daraus eine Gesamtaussage über die Verkaufszahlen der Apple Watch zu treffen. Eine Firma, die freiwilligen! Teilnehmern über eine eigene App mit sehr fragwürdigen eher kundenunfreundlichen Methoden Informationen aus dem Mail-Postfach fischt um daraus ihre Zahlen zu bilden.

Die Presse schreibt eben gerne das ab, was die Kundschaft hören will.

Inzwischen ist das Thema sogar bei den seriösen Medien angekommen. So fragt sich aktuell die Tagesschau „Ist die Apple-Uhr ein Ladenhüter?“. Natürlich auf ihrem Börsenportal, wo auch sonst.

Liebe Freunde, grüßt mir Gene Munster!

Apple Watch Swim App

Alle, die in diesen Tagen unter den unglaublich heißen Temperaturen in Deutschland leiden, sei geraten viel zu trinken und sich gelegentlich im Schwimmbad abzukühlen.

Die Apple Watch muss dann leider zu Hause bleiben, denn die Uhr ist laut Apple nicht wasserdicht, sondern nur wasserfest. Was bedeutet, dass kurzes Händewaschen, ein Regenschauer oder ähnliches kein Problem für die Uhr darstellt. Schwimmen darf man offiziell aber nicht damit.

Tests von ein paar mutigen Zeitgenossen zeigen aber, dass die Uhr weitaus mehr verträgt, als Apple es über die Garantiebestimmungen zulässt. So ist ein Schwimmen und sogar Tauchen mit der Uhr problemlos möglich, theoretisch sogar in kochendem Wasser, aber wer will das schon.

Eines der wichtigsten Verkaufsmerkmale und Einsatzgebiete der Apple Watch ist sicherlich der Bereich des Sports und deshalb muss man kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass eine der zukünftigen Versionen der Uhr wohl absolut wasserdicht sein wird.

In dieser weisen Voraussicht haben bereits ein paar Londoner Programmierer eine Schwimm-App für die Apple Watch entwickelt und auch schon einem Live-Test unterzogen. Das Team von AiT konnte bereits Erfahrungen auf dem Sektor sammeln, stammt doch die Pebble Watch App SwimIO Motion, die über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde, auch aus deren Feder.

Wenn man das Video so betrachtet, bekommt man schon mächtig Lust auf die zukünftige (wasserdichte) Version der Apple Watch.